Entschlacken - den Körper im Stress unterstützen

Durch unsere westliche Ernährung ist der Säuren - Basen Haushalt im Körper beeinträchtigt. Kommen Stress, Belastungen, Anspannungen, Depression oder Ängste hinzu führt das zu einer Übersäuerung des Körpers.

Müdigkeit oder Nervosität, Migräne, Allergien, Gelenksprobleme können Symptome einer Übersäuerung sein.

Wenn du einen Weg aus dem Stress suchst, dann ist es wichtig auf allen Ebenen anzusetzen. Und Entschlacken ist ein guter Weg deinen Körper zu unterstützen.

 

Sehr gerne empfehle ich dir dazu das Buch von Alexandra Stross "Natürliches Entgiften"

 

Sehr zu empfehlen sind Basenbäder oder basische Fußbäder.
Die ausleitende Wirkung setzt allerdings erst nach 20 Minuten ein, deshalb sollte ein Bad mindestens 35 Minuten dauern oder besser noch deutlich länger.
Meine Hausärztin hat dazu immer Natron empfohlen, aber es gibt auch tolle Produkte von Jentschura oder andere Basenbäder.

Fußbäder kann man ja ganz bequem beim Fernsehschauen machen und in der Badewanne empfehle ich dir eine tolle Meditation (am besten meine CD "Fühl dich frei" :-) ) zu hören oder ein gutes Buch zu lesen.

Dann hast du gleich Entspannung für den Körper und die Seele!
1 Bad pro Woche ist besser als keins, deutlich besser wären aber 2-3 Vollbäder. Bei Fußbädern ist die Ausscheidung über die Fußsohlen sehr gut, dennoch ist die Fläche über die ausgeschieden wird doch deutlich kleiner als bei einem Vollbad. Deshalb wäre es sehr gut, da 3-5 pro Woche zu machen.

Zumindest wenn du dich in einer akut Phase befindest.
Und achte bitte darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Lieber immer mal wieder warmes Wasser nachlaufen lassen.

 

Warum spricht man von "Entschlacken" und nicht von "Entsäuren"?

Wird der Körper die Säure nicht los, dann wandelt der Körper die Säure mit Hilfe von Mineralstoffen in Salze um. Im allgemeinen Sprachgebrauch spricht man hier von Schlacke. Diese Schlacke kann der Körper nicht ausscheiden und lagert es stattdessen im Bindegewebe ein. Bei den Frauen vorzugsweise in den Oberschenkeln und bei den Männern am Bauch.

Wieso, weshalb und warum ist total spannend. Kannst du alles im Buch von Alexandra Stross nachlesen.

 

Es gibt aber noch andere Möglichkeiten den Körper zu unterstützen, dass es erst gar nicht zu einer Übersäuerung kommt.

Unser größtes Organ ist die Haut. Über die wir viel Säure nach außen leiten könnten. Wenn da das Thema "Creme" nicht wäre. Schmierst du dir deine Haut auch zu? Im wahrsten Sinne des Wortes?
Auch wenn auf Cremes steht Ph-neutral ist das doch angepasst an unsere westliche Welt und liegt deutlich im Säurebereich. Die wichtige Osmose wird damit unterbunden, denn nur eine basische Haut würde dazu führen, dass die Säure nach außen gezogen wird.
Ich bin echt froh, dass ich mich nie eincreme. Dieses Thema bin ich schon mal los. Wenn deine Haut schon all ihre Funktion verloren hat und du cremen musst, dann achte bitte auf eine basische Creme oder verwende ein Olivenöl.

 

Ausscheidung über die Harnorgane funktioniert nur, wenn du ausreichend Wasser trinkst. Empfohlen werden 40 ml pro Kg Körpergewicht. WASSER!!!
Bist du weit von dieser Menge entfernt? Dann gewöhne dich wieder langsam daran und steigere täglich deine Wassermenge. Und sei dir ganz sicher, dein Körper braucht mehr zu trinken!  Er hat sich nur den Durst abgewöhnt!
Stilles Wasser ist noch deutlich besser, denn auch Kohlensäure ist Säure. Und stilles Wasser kann in den Zellen viel besser aufgenommen werden.

 

Über die Atmung scheiden wir Kohlendioxid aus. Kohlendioxid ist ebenfalls sauer. Stickige Raumluft, Bewegungsmangel, starke Verspannungen und Anspannungen schränken diese Funktion aber ein.
Deshalb immer gut lüften, raus in die Natur, an der frischen Luft bewegen und tiiiiieeeeef atmen.

 

Darm - Das ist ein großes und sehr interessantes und sehr umfassendes Thema! Für hier zu viel. Deshalb: Kauf dir das Buch! :-)
In Kürze: Es geht darum den Darm zu reinigen und zu entlasten. Denn dort wird der meiste Müll abgelagert und sorgt für die größten Probleme, die sich nicht nur durch Verstopfung oder Durchfall zeigen.

 

Fazit:
Ab in die Wanne!
Gut lüften - tief atmen

Keine Creme auf die Haut

Entspannen und erholen

Wasser trinken

und das Buch von Alexandra Stross "Natürliches Entgiften" lesen!

 

Entschlacken heißt auch loslassen.

Unterstützt mit der richtigen Meditation ist das ganzheitlich gesehen sehr gut.

Und anders herum, wenn du eh dabei bist dein Leben aufzuräumen, dann hilf deinem Körper auch auf dieser Ebene beim loslassen und du wirst auch die seelischen Altlasten leichter loslassen können.

 

Natürlich darf ich hier auch nicht die basische Ernährung vergessen.
In diesem Artikel geht es aber mehr um das Ausleiten. Warum?
Alexandra Stross bringt das Beispiel vom Klärwerk:
Stell dir vor: Das Klärwerk ist verstopft und du stellst die Zufuhr von weiterem dreckigen Wasser ab. Stattdessen gibst du nur noch frisches Wasser rein. Was meinst du wie lange wird es dauern, bis das Klärwerk frei ist und wieder einwandfrei arbeitet?
Da würdest du doch auch erst mal die Verstopfungen beseitigen, dann spülen und dann zu sehen, dass nicht mehr so viel Müll rein kommt?

Ich sehe das auch so!

 

Viel Spaß in der Badewanne und ich wünsche dir gutes Sitzfleisch, denn es wird nach 45 Minuten schon ein bisschen hart am Popo ;-)